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10/02/2022Die Bodenbearbeitung ist ein sehr wichtiger Schritt zur Vorbereitung eines für den Anbau geeigneten Bodens. Denn ohne Bearbeitung würden unsere Pflanzen keinen aufnahmebereiten Boden vorfinden, in dem sie wachsen und aus dem sie Nahrung und Kraft ziehen können.
Einer der wichtigsten Schritte der Bodenbearbeitung ist der des Fräsens. Sehen wir uns an, was es beinhaltet, wie und wann der Boden gefräst werden sollte und welche Alternativen uns abhängig von den jeweiligen Bodenarten zur Verfügung stehen.
- Fräsen des Bodens: was ist darunter zu verstehen und welche Vorteile bietet es?
Das Fräsen des Bodens besteht im Zerkleinern und Vermischen der Oberflächenschichten des Bodens unter Einsatz entsprechender mit Drehscheiben und Tiefenlockerern ausgestatteter Maschinen. Die maximal beim Fräsen erreichbare Tiefe beträgt 20 Zentimeter, während der zu fräsende Bereich größer oder kleiner sein kann und von der Größe unseres Bodens oder dem Teil, den wir bearbeiten möchten, abhängt.
Mit dem Fräsen werden daher Menge und Größe der Erdschollen verringert, die im Laufe der Zeit immer kompakter werden und das Eindringen der Wurzeln erschweren.
Außerdem werden beim Fräsen des Bodens einige Arten von Unkräutern beseitigt, die Reste der vorangegangenen Pflanzungen mit dem Boden vermischt und so in organischen Dünger verwandelt und der Boden wird auf die beste Art und Weise aufgelockert.
- Wann muss der Boden gefräst werden?
Das Fräsen darf nicht bei nasser und damit zu schwerer Erde erfolgen, die der Maschine das Zerkleinern der Erdschollen nicht gestatten würde. Außerdem könnten die Motorhacke oder der Einachsschlepper in bestimmten Fällen steckenbleiben. Auch ein zu harter Boden ist zu vermeiden. Das Fräsen ist bei trockenem und ausgedörrtem Boden nicht möglich.
Wann also liegen günstige Bedingungen zum Fräsen des Bodens vor? Wenn der Boden feucht ist (nicht nass). Bei feuchter Erde zerbröckeln die Erdschollen leichter. Der beste Zeitraum zum Fräsen ist der Frühling, doch das hindert Sie nicht daran, auch im Herbst oder im Winter zu fräsen.
- Geräte zum Fräsen des Gemüsegartens
Zum Fräsen des Bodens stehen uns heute verschiedene Maschinen zur Verfügung, die sich den Bodenbedingungen anpassen, so dass einer bestimmten Ausführungsart der Vorzug gegeben werden kann.
Im Allgemeinen handelt es sich bei den zum Fräsen des Bodens eingesetzten Maschinen um Gartenfräsen und Rotationshackmaschinen.
Für große Grundstücke sind Traktoren in Betracht zu ziehen, an die die Fräse unter Einsatz der Dreipunktkupplung angebaut wird, mit der jeder Traktor ausgestattet ist.
- Ein kleines Feld? Hackmaschinen für Traktoren!
Dem Kauf muss stets eine aufmerksame Bodenanalyse vorausgehen, denn es besteht die Gefahr, die Hackmaschine schon beim ersten Einsatz zu beschädigen, ohne sich einen für landwirtschaftliche Arbeiten nutzbaren Boden zu garantieren. Empfohlen wird eine Hackmaschine mit 120 PS: eine optimale Leistung für Hackmaschinen mit gekrümmten Messern. Unter dieser Leistung eignen sich die Hackmaschinen eher für kleine Gartenarbeiten als für Bearbeitungen von großflächigen Böden.
